“Siehe, von nun an preisen mich selig
alle Geschlechter!”
(Lk 1,48)

Apollinaris Absis

Liebe Freunde und Gäste der Apollinariskirche!

Es war für uns eine Freude und für die ganze Apollinariswallfahrt 2019 ein Segen, dass wir die Unterstützung vieler Menschen in Mithilfe, Gebet und Gaben erfahren durften. Ohne die Mithilfe so vieler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen könnten wir die Wallfahrt nicht so organisieren, wie wir es in diesem Jahr wieder getan  haben. Gemeinsam haben wir Gottesdienste gefeiert und viele Menschen (ca. 10.500 Gottesdienstteilnehmer) empfangen. So konnte das Wort Gottes verkündet werden und Seine Gnade reichlich fließen. Viele Pilger und Pilgerinnen haben die Einladung angenommen und mit Maria gesagt: “Mir geschehe nach Deinem Wort!”

Dieses Wort Mariens soll uns immer wieder begleiten, damit der Herr uns auch in der kommenden Zeit durch Seine Liebe zeigen kann, was wir während der Wallfahrt mehrmals gesungen haben: “Du hast Worte der Hoffnung. Du hast Worte, die berühr’n. Du hast Worte der Liebe. Du sprichst zu mir.” Möge das Wort Gottes uns immer wieder eine Hilfe sein und eine Ermutigung, um auch nach dieser segensreichen Wallfahrt
mit Maria zu sagen: “Mir geschehe nach Deinem Wort!”

P. Bartholomé

 

 

Die Bedeutung des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel
(Papst Benedikt, 2012)

Aber jetzt fragen wir uns: Was gibt die Aufnahme Mariens in den Himmel unserem Weg, unserem Leben? Die erste Antwort lautet: In der Aufnahme Mariens in den Himmel sehen wir, daß in Gott Raum ist für den Menschen. Gott selbst ist das Haus mit den vielen Wohnungen, von dem Jesus spricht (vgl. Joh 14,2); Gott ist das Haus des Menschen, in Gott gibt es Raum Gottes. Und Maria, die sich mit Gott vereint, mit Gott vereint ist, entfernt sich nicht von uns, geht nicht in eine ferne Galaxie; vielmehr ist, wer zu Gott geht, uns nahe, weil Gott uns allen nahe ist, und Maria, die mit Gott vereint ist, hat teil an der Gegenwart Gottes, ist uns sehr nahe, einem jeden von uns. Maria, die völlig mit Gott vereint ist, hat ein so großes Herz, daß die ganze Schöpfung in dieses Herz hineinpaßt, und die Votivgaben in allen Teilen der Welt zeigen das. Maria ist nahe, kann zuhören, kann helfen, sie ist uns allen nahe. In Gott ist Raum für den Menschen, und Gott ist nahe, und Maria, die mit Gott vereint ist, ist sehr nahe, sie hat ein Herz, das so weit ist wie das Herz Gottes. Aber da ist auch der andere Aspekt: Es ist nicht nur in Gott Raum für den Menschen; im Menschen ist Raum für Gott. Auch das sehen wir in Maria, der heiligen Lade, die die Gegenwart Gottes trägt. In uns ist Raum für Gott, und diese Gegenwart Gottes in uns, die so wichtig ist, um der Welt in ihrer Traurigkeit, in ihren Problemen Licht zu schenken, diese Gegenwart wird im Glauben verwirklicht: Im Glauben öffnen wir die Türen unseres Daseins, damit Gott in uns hineinkommt, damit Gott die Kraft sein kann, die unserem Dasein Leben und Weg schenkt. In uns ist Raum, öffnen wir uns, wie Maria sich geöffnet hat, indem wir sagen: »Dein Wille möge verwirklicht werden, ich bin die Magd des Herrn.« Wenn wir uns Gott öffnen, verlieren wir nichts. Im Gegenteil: Unser Leben wird reich und groß. Und so gehören Glaube, Hoffnung und Liebe zusammen. Es gibt heute viele Worte über eine zu erwartende bessere Welt: das soll unsere Hoffnung sein. Ob und wann diese bessere Welt kommt, wissen wir nicht, weiß ich nicht. Sicher ist, daß eine Welt, die sich von Gott entfernt, nicht besser wird, sondern schlechter. Nur die Gegenwart Gottes kann auch eine gute Welt gewährleisten.

Vertrauen wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache an, auf daß sie uns vom Herrn erlange, unseren Glauben an das ewige Leben zu stärken; sie möge uns helfen, die Zeit, die Gott uns schenkt, gut und mit Hoffnung zu leben – einer christlichen Hoffnung, die nicht nur Sehnsucht nach dem Himmel ist, sondern das lebendige und aufrichtige Verlangen nach Gott hier in der Welt, das Verlangen nach Gott, das uns zu unermüdlichen Pilgern macht und in uns den Mut und die Kraft des Glaubens nährt, die gleichzeitig Mut und Kraft der Liebe sind.


Monatsprogramm August 2019

Jeden Samstag
17.00 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Uhr Hl. Messe (musikalische Gestaltung durch die Klostergemeinschaft)

Jeden Sonntag
09.45 Uhr Rosenkranz
10.30 Uhr Hl. Messe, danach in der Krypta Segnung mit dem kleinen Hauptreliquiar des hl. Apollinaris.
An jedem Sonntag ist der Garten nach der Hl. Messe bis 16.30 Uhr offen. Empfang mit Kaffee und Tee im Kloster oder im Garten.
17.00 Uhr Vesper und eucharistische Andacht bis 18.00 Uhr

Jeden Mittwoch
17.00 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Uhr Hl. Messe, danach in der Krypta Segnung mit dem kleinen Hauptreliquiar des hl. Apollinaris.
19.30 Uhr Gebetsabend

Jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
07.30 Uhr Hl. Messe
(Ausnahme: am 05.08.,29.08.; 30.08.; 02.09. und 03.09. keine Morgenmesse)

Änderungen der Gottesdienstordnung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Apollinarisboten.

Kinder-Wortgottesdienst
Sonntag, 01.09. und 15.09. um 10.30 Uhr im Gottesdienst.

Beichtgelegenheit
Jeden Mittwoch: 17.00 - 17.45 Uhr
Jeden Samstag: 17.00 - 17.30 Uhr

und nach Vereinbarung


Kräuterstrauß

Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel

Mittwoch, 14. August
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe mit Kräuterweihe
19.30 Uhr Gebetsabend

Donnerstag, 15. August
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe mit Kräuterweihe
Bringen Sie - so möglich - einen Kräuterbüschel mit in die Kirche. Nachher wird er in der Wohnung aufgehängt als Erinnerung an die Heilkraft aus Gottes wunderbarer Natur.


Triduum der gekreuzigten und auferstandenen Liebe

Donnerstag 29. August
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe, anschließend eucharistische Anbetung in der Kirche bis 22.00 Uhr

Freitag 30. August
15.00 Uhr Sterbestunde Jesu, anschließend eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe

Samstag, 31. August
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe


Sonntag, 01. September - Marianischer Gebetsabend

(Sie können auch teilweise am Programm teilnehmen)
17.00 Uhr Lobpreis und Vortrag zur aktuellen Botschaft aus Medjugorje
18.00 Uhr Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz und Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Zusammensein bis 21.00 Uhr. Teilen der mitgebrachten Gaben.


Sonntag, 08. September: "Tag des offenen Denkmals"

Nähere Informationen siehe auch