“Von Kana nach Tabor,
Gott offenbart Seine Herrlichkeit!”

Apollinaris Absis

Liebe Freunde und Gäste der Apollinariskirche!

Während der diesjährigen Apollinariswallfahrt haben wir zwei Wochen lang “Hochzeit” gefeiert. Viele Menschen sind wieder gekommen, um mitzufeiern, den heiligen Apollinaris zu ehren, Gottes Gnade zu empfan-gen und die Gastfreundschaft in der Apollinariskirche, im Kloster und im Garten zu genießen. Mit den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Herrn Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, mit Herrn Pfarrer Frank Klupsch, mit dem Apollinarischor, mit der Schützengesellschaft St. Sebastianus, mit den Steinbach-Hardt-Bläser aus Mechernich, mit den Kolpingsfamilien, und mit den verschiedenen Gruppen haben wir diese Hochzeit so gestalten können, dass die Gnade Gottes auf vielfältige Weise zu spüren war: in der Liturgie, im Empfang und in der Stille des Herzens. Fassen wir es mit den Worten des Apostels Paulus kurz zusammen: “Dankt Gott, dem Vater!” (Kol 3,17)

Tag für Tag hörten wir das Wort Gottes, besonders auch die Worte Mariens: “Was Er euch sagt, das tut!” (Joh 2,5) Durch dieses Hören auf Jesus und dann auch im Tun dessen, was Er uns sagt, kann Er uns den besseren Wein geben: nicht nur damals in Kana und hier während der Apollinariswallfahrt, sondern in allen Situationen und Umständen unseres Lebens. Das gilt im persönlichen und im kirchlichen Leben, ja sogar auch im gesellschaftlichen Leben. Wie wichtig ist die Demut: zu erkennen, dass “der Wein ausgeht”, das heißt, zu erkennen, dass da keine menschlichen und machbaren Lösungen vorhanden sind, dass die Hoffnung, die Freude, ja sogar das Leben “ausgeht”. Es sind “Grenz-Erfahrungen”, die einladen und aufrufen, um den Glaubensschritt zu wagen: zu glauben an Jesus Christus, den Heiland und Erlöser, der für uns Worte des ewigen Lebens hat, so wie wir auch tagtäglich im diesjährigen Wallfahrtslied gesungen haben.

In Kana hat Jesus das erste Zeichen gewirkt, Seine Herrlichkeit geoffenbart, und die Jünger glaubten an Ihn! Aber es blieb und bleibt nicht bei diesem Zeichen. Er geht weiter, auch mit Ihnen! Das haben wir am letzten Wochenende der Wallfahrtszeit erleben dürfen: Wir feierten die Verklärung des Herrn. Jesus nimmt Seine Jünger, das heißt Seine Kirche, mit zum Berg Tabor, wo die Kirche von Neuem “die Herrlichkeit Gottes” erfahren darf. Die Gegenwart Gottes bricht auf eine überwältigende und erleuchtende Weise durch.

Auf diesem Berg hört die Kirche die Worte des himmlischen Vaters: “Das ist mein geliebter Sohn... auf Ihn sollt ihr hören”. Nachdem unsere himmlische Mutter Maria uns schon auf Jesus hingewiesen hat, spricht jetzt nochmals unser himmlicher Vater: “Hört auf Jesus!” Das heißt: folgt Ihm, liebt Ihn, dient Ihm, setzt von Neuem euer Vertrauen auf Ihn!

Die Jünger dürfen danach keine Hütten bauen, also sich nicht darin “einnisten”. Nein, sie werden aufgefordert nach “unten” zu gehen, in die Realität des Lebens, mit allen Höhen und Tiefen. Diese Realität des Lebens soll angenommen und bejaht werden, aber... mit einem bewussten und deutlichen Hinhören auf Jesus, weil Er die Wahrheit, der Weg und das Leben ist. Er ist der Sohn Gottes, an dem der Vater Gefallen gefunden hat und durch den auch wir Gefallen beim Vater finden. Dann leben wir in Frieden und mit innerer Freude und Sicherheit.

Wir spüren, dass wir getragen sind: Was auch kommt, sei es mit Tiefen, sei es mit Höhen, der Vater ist mit Seinem Sohn bei uns und führt schlussendlich alles zum Guten. Er hat das Bessere, ja sogar das Beste mit uns Menschen vor! Welch eine gute und hoffnungsvolle Lebensperspektive!

Ich wünsche Ihnen diese Lebensperspektive, die durch alle Kreuze des Lebens hindurch den Weg zeigt zur Auferstehung. Ja, Gott will auch Ihnen Seine Herrlichkeit offenbaren.

P. Bartholomé

Maria Himmelfahrt (15. August)

  1. Herrlich strahlst du im Licht, - Jungfrau Maria,
    Kind aus Davids Geschlecht , Tochter des Königs,
    die erhaben nun thront hoch in den Himmeln
    und Gebieterin ist über die Engel
  2. Dem allmächtigen Gott wurdest du Mutter,
    hast dem Herrn, der dich schuf, Wohnung bereitet,
    ihm den heiligen Schoß willig geboten -
    und im Fleische ward Gott Mensch wie wir alle.
  3. Den in Ehrfurcht verehrt Erde und Himmel,
    den Erlöser und Herrn bitten wir heute,
    da ins himmische Reich ganz er dich aufnahm:
    Aus dem Dunkel der Welt führ uns zum Lichte.
  4. Dir sei Ehre und Preis, Vater des Lichtes,
    dir, dem ewigen Sohn, der uns erlöst hat,
    dir, dem Heiligen Geist, Gott dem Dreieinen,
    dessen Herrschaft und Reich währen auf ewig.

Monatsprogramm August 2017

Jeden Samstag
17.00 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Uhr Hl. Messe (musikalische Gestaltung durch die Klostergemeinschaft)

Jeden Sonntag
09.45 Uhr Rosenkranz
10.30 Uhr Hl. Messe, danach in der Krypta Segnung mit dem kleinen Hauptreliquiar des hl. Apollinaris.
An jedem Sonntag ist der Garten nach der Hl. Messe bis 16.30 Uhr offen. Empfang mit Kaffee und Tee im Kloster oder im Garten.
17.00 Uhr Vesper und eucharistische Anbetung bis 18.00 Uhr

Jeden Mittwoch
17.00 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Uhr Hl. Messe, danach in der Krypta Segnung mit dem kleinen Hauptreliquiar des hl. Apollinaris.
19.30 Uhr Gebetsabend

Jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
07.30 Uhr Hl. Messe
(Ausnahme: keine Messe am 07.08., 15.08., 24.08., 25.08 und 04.09., 05.09.)

Änderungen der Gottesdienstordnung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Apollinarisboten.

Beichtgelegenheit
Jeden Mittwoch: 17.00 - 17.45 Uhr
Jeden Samstag: 17.00 - 17.30 Uhr
und nach Vereinbarung


Sonntag, 13. August: 19.00 Uhr Harfenkonzert

mit Jessyca Flemming aus Berlin.
Der Eintritt ist frei! Wir danken für eine Spende nach dem Konzert. Anschließend Empfang im Kloster.


Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel

Dienstag, 15. August
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe, mit Kräuterweihe
Bringen Sie - so möglich - einen Kräuterbüschel mit in die Kirche. Nachher wird er in der Wohnung aufgehängt als Erinnerung an die Heilkraft aus Gottes wunderbarer Natur.


Triduum der gekreuzigten und auferstandenen Liebe

Donnerstag 24. August
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe

Freitag 25. August
15.00 Uhr Sterbestunde Jesu, anschließend eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit
17.00 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe


Marianischer Gebetsabend

Sonntag, 27. August
(Sie können auch teilweise am Programm teilnehmen)
17.00 Uhr Lobpreis und Vortrag zur aktuellen Botschaft aus Medjugorje
18.00 Uhr Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz und Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Zusammensein bis 21.00 Uhr. Teilen der mitgebrachten Gaben.


Sonntag 10. September
"Tag des offenen Denkmals und der Orgel"
"Macht und Pracht"

13.00 Uhr Vortrag: Dr. Erhard Wacker
Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim, Macht und Pracht, Kunst und Religion. Ein Blick in sein Leben (mit anschließender Besichtigung)
15.00 Uhr Führung durch die Apollinariskirche
(Führung: Dr. Erhard Wacker)